Zeitversetzte Videointerviews werden aus verschiedenen Gründen von Unternehmen eingeführt. Es gibt ebenso viele Unternehmen, deren Hauptmotiv “Wir wollen nicht die falschen Kandidaten in der Vorauswahl aussortieren” ist, wie Unternehmen, die vor allem die Zeiteffizienz der Personalauswahl in den Vordergrund stellen, gerade bei hohen Bewerberzahlen.

Auf Slideshare habe ich Ihnen eine Präsentation zum Thema bereitgestellt, die folgende Nutzenaspekte zeitversetzter Videointerviews beleuchtet und Ihnen zeigt:

  • – Warum Videointerviews die Erwartungen der Bewerber an den Bewerbungsprozess erfüllen: schnell, fair, digital, persönlich
  • – Wie Sie Ihre Fachabteilungen schon von Beginn an mühelos in die Auswahl mit einbinden und den Prozess effizienter machen
  • – Wie Sie bessere Auswahlentscheidungen durch ein strukturiertes und objektives Interviewformat treffen

Hier geht’s zur Online-Präsentation.

Her mit Video, weg mit Telefon! – Fokus Zeiteffizienz – 

Nehmen wir heute das Motiv “Effizienz der Auswahl” genauer unter die Lupe. Zeiteffizienz kann man dabei auf zweierlei Art sehen. Meist ist es dabei so, dass Unternehmen die Telefoninterviews in der Vorauswahl durch zeitversetzte Videointerviews ersetzen. Warum das sinnvoll ist, lesen Sie in détail in unserem Vergleich zwischen Telefoninterviews und Videointerviews. Beim Thema Zeiteffizienz gibt es nun zwei unterschiedlichen Szenarien.

Szenario A: Mehr Bewerber screenen in der gleichen Zeit

Es wird für die Vorauswahl der Bewerber mittels Videointerview die gleiche Zeit gewährt, die auch für Telefoninterviews aufgewendet wurde (z.B. 4 Stunden pro Woche). Nun kann ich jedoch in 4 Stunden pro Woche deutlich mehr Bewerber im Videointerview screenen und bewerten als im Telefoninterview. Konkreter: Ich kann mir in 4 Stunden pro Woche 24 Bewerber für eine Stelle im Videointerview ansehen und bewerten. Mit den herkömmlichen Telefoninterviews wären das lediglich 8 Bewerber pro Woche.

>> Wann ist dieses Szenario sinnvoll?

Wenn Sie…

  1. nicht nur auf Grundlage des Lebenslaufes auswählen möchten und/oder
  2. Sie sich fragen, ob man vielleicht eigentlich geeignete Kandidaten zu früh im Prozess nach Hause schickt… (das geschieht öfter, als Sie meinen)

Vor diesem Hintergrund haben auch Unternehmen wie die Deutsche Telekom festgestellt: 20% der letztendlich eingestellten Trainees wären im herkömmlichen Prozess den falschen Kriterien zum Opfer gefallen und hätten es aufgrund der zu geringen Zeit nicht einmal ins Telefoninterview geschafft. (Lesen Sie auch unsere Case Study dazu.)

Szenario B: Die gleiche Anzahl an Bewerbern screenen, aber in weniger Zeit

Es soll die gleiche Menge an Bewerbern im Videointerview gescreent werden, wie es auch im herkömmlichen Prozess mit Telefoninterviews der Fall war. Bedeutet: Pro Woche werden weiterhin im Schnitt 8 Bewerber für eine Stelle gescreent. Allerdings benötige ich dafür mit zeitversetzten Videointerviews anstatt der bisherigen 4 Stunden nur noch knapp 1,5 Stunden. Und bekomme sogar zusätzlich beobachtungsbasierte Informationen über die Eignung des Bewerbers (z.B. sicheres Auftreten als Must-Have für einen Sales Bewerber), die mir im Telefoninterview verwehrt bleiben.

>> Wann ist dieses Szenario sinnvoll?

Wenn…

  1. es sich um eine Stelle handelt, für die keine Masse an Bewerbungen vorliegt
  2. vor allem die zu langsamen Prozesse der wunde Punkt Ihres Recruitings sind.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie sinnvoll zeitversetzte Videointerviews für Ihr Recruiting sein können, dann schauen Sie mal in die Webinarfolien auf Slideshare. Diese können Sie dort ganz einfach downloaden.  

viasto-Webinar So funktioniert Recruiting heute